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Durch härteren Stahl ist die neue Scooptram-Schaufel stärker als je zuvor

2015-05-11

Bergleute in Schweden haben eine weiterentwickelte Version des GET-Systems (Schneidewerkzeuge), entwickelt für Scooptram Lader, mittels strenger Tests auf die Probe gestellt – und das sind die Ergebnisse. Dank einer widerstandsfähigeren Stahllegierung wurde die Lebensdauer der Anlage um 30 bis 40 % verlängert.

Atlas Copco Schweden - Schneidwerkzeuge
Nach einem Feldversuch wurde die neue verbesserte Version des GET-Systems für Untertage-Lader von Atlas Copco in Schweden mit Lob überschüttet. 

Die GET-Schaufel wurde über einen Zeitraum von 18 Monaten im Lovisa Bergwerk, einer Zink- und Bleimine in der an Bodenschätzen reichen Region Bergslagen, getestet. Johannes Turesson, Produktmanager für Ersatzteile und Kits bei Atlas Copco, erklärt, warum es sich bei dieser Mine aufgrund der schmalen 3,5 m breiten Stollen und der steilen, gewundenen Rampen mit engen Kurven um das ideale Testfeld handelte. 

Der große Vorteil von GET besteht darin, dass abnehmbare Verschleißteile, die am Rand der Schaufel angeschraubt sind, leicht ersetzt werden können, wenn sie abgenutzt sind. 

Turesson erklärt: "Während der Studie konnten wir alle unsere Ziele mit diesem neuen System bestätigen. Dazu gehören eine verbesserte Penetration des Haufwerks, längere Lebensdauer, einfache Wartung, weniger Ausfallzeiten und geringere Gesamtbetriebskosten."

Hochwertiger Stahl, längere Lebensdauer

Laderschaufeln müssen beim Wegfüllen des Haufwerks extremen Belastungen standhalten. Nach umfangreicher Recherche konnten durch eine weiterentwickelte robuste Stahllegierung ein geringerer Verschleiß und eine 30 bis 40 % längere Lebensdauer realisiert werden. Ferner konnte ein gleichmäßigeres Verschleißmuster erreicht werden. 

"Bei der früheren Schaufelversion trat an den Kanten schneller Verschleiß auf. Dadurch kam es zu Verzögerungen am Haufwerk. Das neue GET-System wies zu unserer Überraschung nach sechs Monaten kaum Verschleiß auf. Es hatte ein viel längere Haltbarkeit", so Peter Johansson, Scooptram-Maschinenführer in der Lovisa Mine.

Wartung in "Stunden anstatt von Tagen"

Im Vergleich mit den angeschweißten Verschleißteilen konventioneller Schaufeln können bei Wartungsarbeiten des neuen GET-Systems Teile wie Eckverschleißkappen nun in einem Bruchteil der Zeit ausgetauscht werden. Reduzierte Ausfallzeiten und Kosten wurden ebenfalls während des Tests erreicht. 

"Instandhaltung ist jetzt eine Frage von Stunden anstatt von Tagen. Wir können in weniger als einer Stunde die Seitenzähne an der Schaufel austauschen und den Lader wieder betriebsbereit machen. Das ist eine große Erleichterung", so Stefan Nordqvist, einer der Bergbautechniker in der Lovisa Mine mit mehr als 20 Jahre Ladererfahrung. 

GET ermöglicht eine bessere Penetration, d. h., zum Abtragen des Haufwerks ist weniger Kraft erforderlich. Dadurch werden der Energieverbrauch gesenkt, der Verschleiß der Reifen verringert und die Arbeitsumgebung verbessert. 

Die GET-Schaufel kann an die Ladermodelle Scooptram ST7 und Scooptram ST1030 angepasst werden und wird 2016 für alle Scooptram Modelle erhältlich sein.

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Atlas Copco ist ein weltweit führender Anbieter nachhaltiger Produktivitätslösungen. Das Unternehmen bietet Kunden innovative Kompressoren, Vakuumlösungen, Luftaufbereitungssysteme, Bau- und Bergbaugeräte, Elektrowerkzeuge und Einbausysteme. Bei den Produkten und Dienstleistungen von Atlas Copco stehen Produktivität, ein hoher Wirkungsgrad, Sicherheit und ergonomische Gestaltung im Mittelpunkt. Das Unternehmen wurde 1873 gegründet, hat seinen Hauptsitz in Stockholm und beliefert Kunden in über 180 Ländern. 2014 erzielte Atlas Copco Einnahmen in Höhe von 94 Mrd. SEK (10,3 Mrd. EUR) und beschäftigte mehr als 44.000 Mitarbeiter.

Der Geschäftsbereich Bergbautechnik bietet über ein globales Netzwerk Ausrüstung für Bohrungen und Felsausschachtungen sowie ein umfassendes Sortiment an dazugehörigen Verbrauchsgütern und Leistungen an. Der Geschäftsbereich entwickelt innovative Lösungen für nachhaltige Produktivität im Tage- und Untertagebau, Hoch- und Tiefbau sowie bei Infrastrukturprojekten, Brunnenbohrungen und geotechnischen Anwendungen. Die wichtigsten Standorte für die Produktentwicklung und -fertigung befinden sich in Schweden, den Vereinigten Staaten, Kanada, China und Indien.