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Atlas Copco führt Simba-Quartett ein

2012-03-15

Neue Bohrwagenserie liefert wichtige Vorteile beim Langloch-Produktionsbohren

Atlas Copco führt gleichzeitig nicht nur einen, sondern vier Simba-Bohrwagen für die Bergbauindustrie ein. Insgesamt ergibt sich daraus
hervorragende Genauigkeit, Vielseitigkeit und Flexibilität für Langloch-Bohranwendungen.

Simba E7 C

Der neue Simba E7 C von Atlas Copco


Durch die Einführung der neuen Simba-Bohrwagen von Atlas Copco kann das Langloch-Produktionsbohren in Bergwerken beträchtlich verbessert werden. Das Unternehmen hat vier verschiedene Ausführungen des Simba-Bohrwagenkonzeptes vorgestellt: Simba ME7 C, Simba E7 C (plus einer ITH-Ausführung) und Simba W7 C. Dadurch steht Bergwerken eine möglichst breite Palette an Lösungen für verschiedene Bergbauumgebungen zur Auswahl.

Die neuen Bohrwagen bieten erstklassige Präzision, Vielseitigkeit und Flexibilität, und gleichzeitig geben sie Bergwerken viel breitere Möglichkeiten zur Anpassung einer Einheit an individuelle Bedingungen und Anforderungen an die Hand. Dank der vier Abstützzylinder sowie der Robustheit und Präzision der BUT 45-Bohrarme bieten die Bohrwagen außerdem höchste Sicherheit beim Aufbau und der Positionierung.

Alle vier Bohrwagen wurden zum Langlochbohren (bis zu 51,2 m, theoretische Tiefe) in mittleren bis großen Abbaustrecken konzipiert.

Simba ME7 C bohrt parallele Löcher mit einem Abstand von bis zu 6,9 m und einem Bohrlochdurchmesser von
51–89 mm.


Simba E7 C bohrt parallele Löcher mit einem Abstand von bis zu 6,1 m und einem Bohrlochdurchmesser von
89–127 mm.

Simba E7 C-ITH
bohrt parallele Löcher mit einem Abstand von bis zu 5,2 m und einem Bohrlochdurchmesser von
92–178 mm.
 
Simba W7 C ist mit dem wasserbetriebenen Hammer „Wassara“ für spezielle Anwendungen ausgestattet. LKAB im schwedischen Malmberget war eines der ersten Unternehmen, die diesen speziellen Bohrwagen eingesetzt haben. Das Wassara-Konzept wird auch in Norwegen verwendet.

Bohrarm BUT 45

Der zusammen mit diesen Bohrwagen eingesetzte Bohrarm BUT 45 ist äußerst robust und ermöglicht das Tragen der leistungsstärksten Gesteinsbohrhämmer und anderer Gerätearten. Gleichzeitig sorgt der Bohrarm für eine Steigerung der Genauigkeit und Kontrolle, und er kann an viele verschiedene Anforderungen angepasst werden.

RHS automatisiert

Das automatische Gestängewechselsystem gehört bei diesen Bohrwagen zur Standardausstattung. Die Bohrwagen basieren auf dem bewährten Steuersystem von Atlas Copco, das eine einzigartige Plattform zur Automation, integrierte Selbstdiagnose und Datenprotokollierung bietet. Darüber hinaus sind die Bohrwagen mit den neuesten schadstoffarmen Dieselmotoren für eine möglichst geringe Umweltbelastung ausgestattet.

Erfolg vor Ort

Das Simba-Quartett wurde im praktischen Einsatz mit guten Ergebnissen in Schweden und Australien erprobt und von Bedienern hoch gelobt.

Vom Bergwerk Zinkgruvan in Schweden, wo der Simba ME7 erheblich schnellere und bessere Bohrleistungen zeigte als der ältere Simba M7, erhielt die neue Ausführung Höchstnoten für Stabilität, Präzision und Flexibilität.

Der Bediener Lars Johansson meint: „Dieser neue Bohrwagen ist viel besser als das alte. Besonders gut finde ich die vier Abstützzylinder, die einen guten Aufbau ermöglichen. Außerdem fühlt sich der Bohrwagen beim Fahren in den Abbaustrecken sehr stabil an.“ Sein Kollege Oskar Jonsson stimmt zu: „Insgesamt finde ich, ist er ein sehr nützlicher Bohrwagen, da mit demselben Aufbau viele verschiedene Bohrungen ausgeführt werden können, nicht nur Produktionslöcher sondern auch Wartungslöcher, Wasserablauflöcher usw.“

Atlas Copco erwartet, dass das neue Simba-Quartett ab Mitte März 2012 weltweit lieferbar ist.

Weitere Informationen erhalten Sie von:

Atlas Copco Underground Rock Excavation gehört zum Geschäftsbereich Bergbautechnik von Atlas Copco. Diese Abteilung entwickelt, fertigt und vermarktet eine breite Palette an Tunnel- und Bergbaumaschinen für unterschiedliche Untertagebau-Anwendungen weltweit. Der Schwerpunkt liegt auf innovativem Produktdesign und Supportsystemen für den Aftermarket zur Steigerung des Kundennutzens. Der Hauptsitz und die Hauptproduktionsstätte befinden sich im schwedischen Örebro.