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Professionelle Montage für sichere Fahrt

2016-02-14

Weil die Fahrgastsicherheit über alles geht, werden bei den Bonner Stadtwerken Radverschraubungen an Bussen mit drehmomentgenauen Werkzeugen vorgenommen. Die leistungsstarken und ergonomischen Geräte von Atlas Copco Tools entlasten die Mitarbeiter und bewerkstelligen den Radwechsel zuverlässig.

ESSEN/BONN, FEBRUAR 2016. Markus Weber, Fachbereichsleiter Instandsetzung bei der SWB Service (Stadtwerke Bonn Dienstleistungs-GmbH), ist mit seinem Team für die Sicherheit und Verfügbarkeit von 220 Bussen und über 300 weiteren Versorgungsfahrzeugen verantwortlich: „Wir legen höchsten Wert auf Sicherheit und setzen deshalb in unserer Werkstatt Werkzeuge ein, mit denen wir zuverlässig und fehlerfrei die Radwechsel an unseren Fahrzeugen durchführen.“

Viele Hunderttausend Kilometer legen die Busse der Bonner Stadtwerke jedes Jahr zurück, und entsprechend häufig sind die Räder an den Fahrzeugen zu wechseln. Dazu vertrauen die Nahverkehrsspezialisten vom Rhein auf Schlagschrauber der LMS-Serie von Atlas Copco Tools zum Voranzug – und zum Endanzug auf Knickschlüssel der Saltus-Serie, die nach der Übernahme durch Atlas Copco nun ebenfalls von dem Konzern direkt vertrieben werden.

Hohe Drehmomente sicher im Griff

„Verlangt wird ein Drehmoment von 600 Newtonmetern bei den mittenzentrierten Rädern und 450 Newtonmetern bei den bolzenzentrierten Rädern, die wir früher mit großem und schweren Gerät eines anderen Anbieters bewältigten“, berichtet Weber. „Historisch bedingt herrschte die Meinung vor, dass groß und schwer in der Summe stark ergibt“, blickt er zurück.


Aber die hohe Reparaturanfälligkeit dieses Werkzeugtyps und die damit verbundenen Ausfallzeiten und Kosten brachten die Verantwortlichen dazu, ein anderes Fabrikat zu testen. Das daraufhin eingesetzte Werkzeug von Atlas Copco habe überzeugt. „Die Mitarbeiter wollten zunächst nicht glauben, dass der kompakte LMS-Schlagschrauber die nötige Leistung bringt“, sagt Weber. Doch der Test bewies, dass er das Drehmoment seines klobigen Vorgängers sogar noch übertraf. Das Werkzeug sei seit über zwei Jahren im täglichen Einsatz und habe nicht ein einziges Mal den Dienst verweigert. Der höhere Anschaffungspreis habe sich also längst amortisiert.

„Langes“ Anziehen ist genauer und entlastet die Mitarbeiter

Bei dem Drehmomentschlüssel verhielt es sich ganz ähnlich: Auch hier war das zuvor eingesetzte Werkzeug häufig defekt gewesen, man suchte eine zuverlässigere Alternative.Der jetzt eingesetzte DSG-Drehmomentschlüssel von Saltus hat eine Besonderheit: Er löst „lang“ aus. Was das bedeutet, erklärt Markus Weber: „Statt einem kurzen ‚Knick‘ gibt es beim Erreichen des eingestellten Drehmoments einen langen Auslöseweg von 22 Grad. So hat der Anwender, insbesondere bei harten Schraubfällen und hohen Drehmomenten, genug Zeit zum ‚Bremsen‘.“ Das schone den Werker und erzeuge eine höhere Drehmomentgenauigkeit.

„Montagepräzision ist unser A und O.“

Diese Vorteile machen sich auch Mitarbeiter aus der Instandsetzung zunutze. „Die höhere Genauigkeit reduziert die Nacharbeit deutlich, und alle Mitarbeiter loben das angenehmere Handling des DSG-Schlüssels.“ Das Thema Montagequalität ist in Bonn sehr hoch aufgehängt und wird akribisch und aufwendig verfolgt. Nach einer Reparatur oder einem Radwechsel werden die Räder mit dem Schlagschrauber vorangezogen. Mit dem Drehmomentschlüssel erfolgt der Endanzug genau aufs nötige Drehmoment. Danach schließen sich eine Probefahrt auf dem Hof und ein Nachanzug der Schrauben an.


Zwei Tage nach der Reparatur wird das Fahrzeug zu einem nochmaligen Anzug der Räder automatisch durch die Werkstatt geschleust – immer mit dem gleichen Drehmoment. Schließlich werden noch Radmutterindikatoren angebracht. Diese neonfarbigen
Kunststoffpfeile ermöglichen jedem Mitarbeiter, mit einem kurzen Blick festzustellen, ob sich Radmuttern eventuell noch einmal bewegt haben. Alle Mitarbeiter und auch die Fahrer der Busse seien sensibilisiert und achteten darauf. „So bleiben Qualität und Sicherheit im Fokus“, versichert Markus Weber.




Autor: Heiko Wenke


Der Industriekonzern Atlas Copco ist mit seinen Produkten und Dienstleistungen in den Branchen Kompressore nund Drucklufttechnik, Bau und Bergbau sowie Industriewerkzeuge und Montagesysteme weltweit führend. Mit seinen innovativen Produkten und Dienstleistungen bietet Atlas Copco Lösungen für nachhaltige Produktivität. Der 1873 gegründete Konzern hat seinen Hauptsitz in Stockholm, Schweden, und ist weltweit in über 180 Ländern vertreten. 2014 hatte Atlas Copco rund 44000 Mitarbeiter und setzte 10,3 Milliarden Euro um. www.atlascopco.com 


Atlas Copco Tools gehört zum Konzernbereich Industrietechnik. Die Geschäftsbereiche Allgemeine Industrie und Fahrzeugindustrie fertigen und vertreiben handgehaltene Elektro- und Druckluftwerkzeuge, Hydraulikschrauber, Montagesysteme, pneumatische Antriebstechnik, Hebezeuge, Software und Zubehör für die Industrie. Mit seinem Geschäftsbereich Service bietet Atlas Copco Tools ein globales Projektmanagement für multinational tätige Kunden sowie umfassende Dienstleistungen an: von der klassischen Reparatur über umfassende Wartungsverträge für die gesamte Fertigungstechnik bis hin zu Kalibrierungen aller Messmittel. www.atlascopco.de


Thomas Preuß

Atlas Copco Tools Central Europe GmbH

Bild 1: Mit Drehmomentschlüsseln aus der Saltus-Serie von Atlas Copco wechseln die Bonner Stadtwerke die Räder ihrer Busse. (Foto: Atlas Copco Tools)


Bild 2: Mit LMS-Schlagschraubern werden die Busräder vormontiert. Die Werkzeuge sind deutlich kleiner, aber leistungsstärker als die früher von den Bonner Verkehrsbetrieben eingesetzten Tools. (Foto: Atlas Copco Tools)


Bild 3: Nach einer Probefahrt auf dem Betriebshof werden die Drehmomente noch einmal mit dem lang auslösenden Schlüssel überprüft. (Foto: Atlas Copco Tools)