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Privatbrauerei Rolinck: Ölfrei lautet das Reinheitsgebot für Kompressoren

2009-02-18

Privatbrauerei Rolinck: Class-0-Verdichter schließen Kontamination mit Öl aus

Atlas Copco Germany - Rolinck brauerei
Ölfrei lautet das Reinheitsgebot für Kompressoren

In Bier hat Öl nichts zu suchen. Deswegen setzt die Brauerei Rolinck konsequent auf ölfrei verdichtete Luft – sowohl bei den Brau- und Abfüll- als auch bei einem Großteil der Verpackungsanlagen. Vier ZR-Kompressoren von Atlas Copco liefern die absolut ölfreie Druckluft viel kostengünstiger als ihre Vorgänger. Hauptverantwortlich dafür ist ein drehzahlgeregelter Verdichter, der die Leerlaufzeiten aller Kompressoren auf ein Minimum senkt. Mit 1.466 anstelle von 2.966 kWh wird dafür heute nur noch rund die Hälfte der Energie benötigt – und das jede Woche!

Atlas Copco Germany - Rolinck Kubacki

Dieter Kubacki, Abteilungsleiter Maschinen-Anlagen bei der Privatbrauerei Rolinck


ESSEN/STEINFURT, DEZEMBER 2008 – „Unsere Anlage kann jetzt alles“, schmunzelt Dieter Kubacki, Abteilungsleiter Maschinen-Anlagen bei der Privatbrauerei A. Rolinck GmbH & Co. KG. Die Steinfurter, die früher ihr Pils ausschließlich in Mehrwegflaschen abfüllten, liefern nach der Übernahme durch die Privatbrauerei Krombacher Anfang 2007 nun verschiedene Biere auch in zahlreichen Einweggebinden. „24 Flaschen oder vier Sixpacks im Karton – was auch immer denkbar ist, wir können es nun abfüllen.“ Der Stress, die gesamten Abfüll- und Verpackungsanlagen umzustellen beziehungsweise aufzubauen, ist dem Schlossermeister noch heute anzumerken. Denn parallel zu all dem werden pro Jahr auch noch 170.000 Hektoliter Rolinck-Pils sowie 90.000 Hektoliter Vitamalz gebraut.
Da traf es sich gut, dass wenigstens die Druckluftversorgung anstandslos lief. Zwei Druckluftnetze versorgen die Brauerei: eines für Arbeitsluft – ölfrei auf 6 bar verdichtet – und eines nur für Steuerluft, ölgeschmiert auf 8 bar komprimiert. Letztere liefern drei Schraubenverdichter des Typs GA 11 der Essener Atlas Copco Kompressoren und Drucklufttechnik GmbH, jedoch erzeugen diese ausschließlich die Luft, mit der die Brauerei-Anlagen elektropneumatisch gesteuert werden. „Unsere Arbeitsluft muss dagegen vollkommen rein und vor allem ölfrei sein“, erläutert Kubacki. Denn diese komme mit dem Bier zum Beispiel dann in Kontakt, wenn Tanks leergedrückt werden.

Bier und Öl vertragen sich nicht

„Für uns kommen deswegen nur ölfrei verdichtende Kompressoren in Frage“, fährt der Schlossermeister fort. „Und Atlas Copco hatte hier von Anfang an mit seinen Trockenläufern die Nase vorn.“ Prinzipiell werden auf dem Markt zwar auch Lösungen angeboten, die mit öleingespritzten Verdichtern arbeiten, gefolgt von einer Aufbereitung mit Ölabscheidern und Filtern. Dies führt zwar zu „technisch reiner“ Luft, aber der Anwender geht ein hohes Risiko ein. Ein defekter Filter würde genügen – und schon wäre nicht nur das Bier ungenießbar, sondern die komplette Anlage kontaminiert, was wiederum hohe Reinigungskosten nach sich zöge. „Vor diesem Hintergrund rechnen sich ölfrei verdichtende Kompressoren sehr schnell“, sagt Kubacki.
Rolinck setzt deswegen auf vier energiesparende, wassergekühlte Oil-free-Drehzahnkompressoren – einen ZR 50 VSD, einen ZR 37 und zwei ZR 30. Für die Steinfurter Brauerei sinkt so das Risiko, Produkte und Anlagen mit Ölspuren zu kontaminieren, auf Null. „Denn unsere gesamte ölfrei verdichtende Kompressorenflotte ist gemäß Class 0 zertifiziert“, betont Jörg Jursik, Produktspezialist Ölfreie Kompressoren im Geschäftsbereich Industrial Air bei Atlas Copco. „Das Prüfverfahren gemäß ISO 8573-1 wurde anhand der strengsten derzeit existierenden Prüfmethoden und unter Simulation realistischer industrieller Einsatzbedingungen durchgeführt.“ In keinem Test hätten Ölspuren nachgewiesen werden können.
„So können wir mit der ölfreien Arbeitsluft auch die Würze nach dem Kochen direkt belüften und mit Hefe impfen, bevor wir sie in den Gärkeller pumpen“, sagt Dieter Kubacki. Für diese Sicherheit müsse man allerdings etwas tiefer in die Tasche greifen – doch angesichts des sonst bestehenden Öl-Risikos lohne sich die Investition. Außer beim Brauen und Abfüllen kommt diese Arbeitsluft deswegen auch in der Verpackungslinie zum Einsatz. So erzeugen etwa Vakuuminjektoren den Unterdruck für einen Kartonaufsteller. Um eine Verwechslung mit der ölhaltigen Steuerluft jederzeit sicher auszuschließen, seien alle Mitarbeiter nicht nur „ölsensibilisiert“, so Kubacki weiter. „Die beiden Druckluftnetze sind auch farblich sofort zu unterscheiden, und bei der Arbeitsluft setzen wir nicht die handelsüblichen Druckluftarmaturen ein.“ So lasse sich selbst das versehentliche Verbinden der beiden getrennten Netze verhindern. Mehr Informationen.

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Joerg Jusik Productspecilist oilfree compressor

Jörg Jursik

OEM & Key-Account Manager

Atlas Copco Kompressoren und Drucklufttechnik GmbH

Langemarckstraße 35
45141 Essen

Christioph Angenendt

Referent Marketing Kommunikation

Atlas Copco Kompressoren und Drucklufttechnik GmbH

Langemarckstraße 35
45141 Essen