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Warum immer Vollgas?

2006-12-11

Besser mindestens 25 % Energiekosten einsparen!

Sicher sind auch Sie daran interessiert, die laufenden Kosten zu reduzieren und somit die Energiekosten auf ein minimal notwendiges Level zu senken. 

Warum immer Vollgas, wenn nur ein Mittelmaß an Energie oder Leistung benötigt wird, um den gewünschten Effekt zu erzielen. Kann in so einem Fall die Leistung bedarfsgerecht angepasst werden, und das auch noch vollautomatisch, ist das die Lösung, um ein Maximum an Einsparungspotenzial zu realisieren.

Feuchtigkeit in Druckluftsystemen ist ein altbekanntes Problem, das zu Folgeschäden durch Korrosion in der Rohrleitung oder an Endstellen führen kann. Das Maß aller Dinge ist der prozentuale Anteil der relativen Feuchte. Liegt der relative Feuchtegehalt unterhalb von 50 %, ist nicht mit Korrosion in den Rohrleitungen oder Behältern zu rechnen. Wird diese Grenze von 50 % jedoch überschritten, ist eine Feuchtereduzierung zwingend erforderlich

FD 750 VSD closed front
Um diesem Problem vorzubeugen, werden unterschiedlichste Trocknungsverfahren eingesetzt. Das mit am häufigsten eingesetzte Trocknungsverfahren ist die Druckluftkältetrocknung.
Bei diesem Trocknungsverfahren wird die Druckluft auf ein gewünschtes Temperaturniveau abgekühlt. Dadurch kondensiert die in der Luft enthaltene Feuchte und fällt als Kondensat aus. Das ausgeschiedene Kondensat wird automatisch durch einen Kondensatableiter abgeleitet. Vor dem Verlassen des Druckluftkältetrockners wird die Luft wieder erwärmt und hat somit einen geringeren Feuchtegehalt. 

Herkömmliche Druckluftkältetrockner sind in den meisten Fällen als 100 %ige Dauerläufer ausgelegt und haben somit einen gleich bleibend hohen Leistungsbedarf an Energie.

100 % Energie = 100 % Energiekosten und somit Vollgas.

Eine variable Drehzahlregelung (VSD - Variable Speed Drive) bei Druckluftkältetrocknern ist effizienter.

Der Kältemittelkompressor mit VSD-Technik passt die Energieaufnahme genau an den von der Feuchtelast definierten Bedarf an. Die Kontrolle erfolgt über eine Elektronikon-Steuerung, die die unterschiedlichsten Anlageparameter überwacht und kontrolliert. 

Eine derartig intelligente Steuerung bietet die unterschiedlichsten Optionen von der Betriebssicherheit bis zur Energieeinsparung.

Bezüglich der Energieeinsparung stehen folgende Betriebsmodifikationen zur Verfügung: 
„Ökonomisch": Der Sollwert für den Drucktaupunkt ist Umgebungstemperatur minus 20 °C (36 °F) (Mindestsollwert: 3 °C).
„Niedriger Taupunkt": Der Sollwert für den Drucktaupunkt beträgt 3 °C (37,5 °F), unabhängig von der Umgebungstemperatur.
„Maximale Einsparung": Der Sollwert für den Drucktaupunkt ist Umgebungstemperatur minus 15 °C (27 °F) (Mindestsollwert: 4 °C (39,2 °F).

Je nach Einstellung der Betriebsmodifikation überwacht die Elektronikon-Steuerung als interne Regeleinheit den Feuchtegehalt in der Druckluft. Bei abnehmender Feuchtelast reduziert sich die Drehzahl des Kältemittelkompressors und somit auch der Energiebedarf. Die Energie wird somit nicht länger mehr vergeudet und führt zu einem Einsparungspotenzial von mindestens 25 % der laufenden Energiekosten. 

Eine intelligente Elektronikon-Steuerung in Verbindung mit VSD-Technik, und schon wird aus Vollgas eine sinnvolle Lastverteilung.

Also warum nicht in moderne Technik investieren, um nach kürzester Zeit bares Geld zu sparen?


Ingo Wüstemeyer

Aftermarket Marketing Manager

Atlas Copco Kompressoren und Drucklufttechnik GmbH

Langemarckstraße 35
45141 Essen

www.atlascopco.de