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Feuchtigkeit: Eine vermeidbare Bedrohung

2006-12-18

BD 300
Feuchtigkeit in Druckluftsystemen ist ein altbekanntes Problem, das zu Folgeschäden durch Korrosion in der Rohrleitung oder an Endstellen führen kann. Darum ist der prozentuale Anteil der relativen Feuchte eine wichtige Rahmengröße. Die aus einem Kompressor austretende Druckluft enthält erhebliche Mengen an Wasserdampf, die beim Abkühlen kondensieren. 
In sensiblen Anwendungsbereichen wie der Pharmazie, Petrochemie und Lebensmittelindustrie ist ein festgeschriebener Drucktaupunkt von -40 °C oder - 70 °C (fast keine Feuchte mehr) ein absolutes Muss.
Der Kompressor verdichtet die Umgebungsluft auf 7 bar Überdruck. Dabei erhöht sich der Wasseranteil in einem Kubikmeter Druckluft entsprechend um ein 8-faches. Die austretende Druckluft hat nach der Verdichtung einen Wasseranteil von ca. 4,9 l/h. Durch den im Kompressor eingebauten Nachkühler werden bereits etwa zwei Drittel abgeschieden. Das bedeutet, dass ohne entsprechende Aufbereitung noch ca. ein Drittel (entsprechend ca. 1,7 l/h) in das Druckluftnetz gefördert wird. Adsorptionstrockner mit einem Taupunkt von – 40 °C hingegen reduzieren den Wasseranteil auf ein Minimum ( < 0,005l/h ) (Bezugsbedingungen: Druckluftvolumenstrom 100 l/s, 2-Schichtbetrieb, Drucklufttemp. +35 °C, Umgebungstemp. +25 °C, r.F. 60 %, Betriebsüberdruck 7 bar).


2006-12-18

Sicherer Schutz für Druckluftnetz und Verbraucher – unkompliziert und kostengünstig.

Das „Alles-Inklusive-Paket" von Atlas Copco bietet angebaute Vor- und Nachfilter, die je nach Anwendungsbereich Partikel bis zu 0,01 Mikron und Aerosole bis 0,01 mg/m3 aus der Umgebungsluft extrahieren. Ein Drucktaupunkt-Sensor mit der entsprechenden Taupunkt-Steuerung regelt die Funktion selbsttätig. Der Durchflussbegrenzer gewährleistet eine optimale Durchströmung des Trockners mit Luft. Eine hochwertige Verarbeitung mit Edelstahlventilen und –siebboden liefert besten Korrosionsschutz.
Kalt- oder warmregenerierende Adsorptionstrockner erreichen Taupunkte von – 40 °C oder – 70 °C. Warmregenerierenden Adsorptionstrockner der Serie BD 100 bis 300 erzielen die geforderten Taupunkte problemlos.

Schutz und Energieeinsparung – das geht!

Sicherlich kann man, gerade bei kleineren Volumenströmen, kaltregenerierende Adsorptionstrockner einsetzen. Wirtschaftlich gesehen sind jedoch auch in diesem Bereich die warmregenerierenden den kaltregenerierenden Adsorptionstrocknern vorzuziehen. Die intelligente „MK4-Steuerung", bietet unterschiedlichste Optionen von der Betriebssicherheit bis zu zusätzlicher Energieeinsparung.
Das integrierte Drucktaupunkt-Messgerät, das die Feuchtelast überwacht, und die Elektronikon®- Steuerung gleichen sich permanent ab. Die Umschaltzyklen der Behälter werden entsprechend dem Feuchtegehalts nach Bedarf gesteuert. Somit können bei gleichem Output bis zu 70 % Energie im Teillastbetrieb gespart werden.

Fazit:

Bei konstanten Drucktaupunkten von – 40 °C oder – 70 °C, die permanent gewährleistet werden müssen und auf Grund des hohen Energie–Einsparungspotenziales ist ein warmregenerierender Adsorptionstrockner zu empfehlen.
Die Investition für diese Systeme ist höher eine Amortisation binnen eines Jahres jedoch realistisch. Ab dem zweiten Jahr spart das System – bei gleichbleibenden Energiekosten - bares Geld.


Jörg Kuhrke

Medical Air Solutions

Atlas Copco Kompressoren und Drucklufttechnik GmbH

Langemarckstraße 35
45141 Essen