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Atlas Copco steigert die Effizienz bei chilenischem Pharma-Unternehmen

2014-04-03

Einem der führenden Pharma-Unternehmen Chiles, Laboratorio Sanderson S.A., ist mit Hilfe von Atlas Copco eine Kostensenkung und Effizienzsteigerung gelungen.

Marco Contreras und Marcela Cantillana

Marco Contreras, Business Line Manager für Industrieluft bei Atlas Copco Chile, und Marcela Cantillana, stellvertretende Validierungsmanagerin bei Fresenius Kabi Chile.


Ausgehend vom erfolgreichen Einsatz der Druckluftlösungen von Atlas Copco wurde kürzlich bei Laboratorio Sanderson ein hochmoderner Stickstoffgenerator mit Druckwechseladsorption (PSA) des Typs NGP 92 installiert, um dem steigenden Bedarf an hochgradig reinem Stickstoff nachzukommen. Durch die Bereitstellung von Stickstoff mit einem Reinheitsgrad zwischen 95 und 99,999 % erfüllt der NGP vollauf die in der Pharmabranche geltenden strengen Reinheitsanforderungen von 99,99 %.

„Bereits seit über zehn Jahren nutzen wir Kompressoren von Atlas Copco zur Bereitstellung von Druckluft, ölfrei ebenso wie mit Öleinspritzung,“ erläutert Marcela Cantillana, stellvertretende Validierungsmanagerin bei Fresenius Kabi Chile. „Diese Kompressoren haben stets unsere Erwartungen erfüllt, daher ist der neue Stickstoffgenerator die optimale Ergänzung für unseren Betrieb.“

NGP 15

Stickstoffgenerator (PSA)


Laboratorio Sanderson, 1942 gegründet und heute Teil der deutschen Unternehmensgruppe Fresenius Kabi, ist auf die Herstellung und Vermarktung eines breiten Sortiments an Injektionsprodukten und anderen flüssigen Substanzen zur medizinischen Anwendung auf dem gesamten lateinamerikanischen Markt spezialisiert. Die erfolgreiche Partnerschaft mit Atlas Copco begann 2003, als das Unternehmen beschloss, für die Druckluftversorgung im Herstellungswerk den vorhandenen Kompressor mit Öleinspritzung und Belastungs-/Entlastungssystem gegen einen Kompressor mit variabler Drehzahl und hohem Wirkungsgrad (GA 75 VSD FF) auszutauschen. Durch die exakte Anpassung der abgegebenen Druckluftmenge an den tatsächlichen Bedarf zu einem beliebigen Zeitpunkt lässt sich mit der variablen Drehzahlregelung im Vergleich zu Kompressoren mit Belastungs-/Entlastungszyklen durchschnittlich 35 % an Energie sparen. Im Jahre 2008 erwarb das Unternehmen zudem einen ölfrei verdichtenden Kompressor des Typs ZT55 VSD mit integriertem MD-Trockner und konnte auch damit beachtliche Energieeinsparungen erzielen.

Mit Hilfe von Atlas Copco hat Laboratorio Sanderson jüngst auf die Stickstoffproduktion vor Ort umgestellt. Bis dahin hatte das Unternehmen den benötigten Stickstoff bei einem externen Lieferanten eingekauft, der flüssigen Stickstoff in Tieftemperaturtanks anlieferte. Nunmehr wird der Stickstoff direkt im Werk mit dem erforderlichen Reinheitsgrad hergestellt, und zwar mit Hilfe eines ölfreien Kompressors ZT 18 IMD und eines Stickstoffgenerators NGP 92 mit Druckwechseladsorption von Atlas Copco. „Von externen Lieferanten unabhängig zu sein, ist ein großer Vorteil“, erklärt Marcela Cantillana. „Seit der Installation des NGP 92 müssen wir uns nicht mehr auf andere Organisationen oder Firmen verlassen, wenn es um die durchgehende Bereitstellung von Stickstoff in der benötigten Qualität geht.“

Stickstoffseparation

Prinzip der Stickstoffseparation (PSA)


Die NGP-Stickstoffgeneratoren von Atlas Copco beruhen auf der Technologie der Druckadsorption, bei der Sauerstoff mit Hilfe von Kohlenstoff-Molekularsieben selektiv vom Stickstoff getrennt wird. Damit sorgt dieses Herstellungsverfahren für eine kostengünstige, zuverlässige und sichere Stickstoffversorgung. Dank der lückenlosen Bereitstellung von Stickstoff beseitigt der NGP das Risiko von Produktionsausfällen und gewährleistet niedrige Betriebsausgaben, da keine Zusatzkosten mehr für Bestellungsabwicklung, Betankung und Lieferung anfallen. Mit Reinheitsgraden zwischen 95 und 99,999 % ist zudem eine hohe Stickstoffreinheit durchgehend gewährleistet.

Laboratorio Sanderson ist sich des Einsparungspotenzials des Stickstoffgenerators vollauf bewusst und erwägt daher für die Zukunft auch die Installation eines Sauerstoffgenerators von Atlas Copco. Zu der erfolgreichen Zusammenarbeit mit Atlas Copco sagt Marcela Cantillana abschließend: „Unsere Partnerschaft mit Atlas Copco hat sich schon immer durch ein vertrauensvolles Miteinander ausgezeichnet. Atlas Copco weiß auch, wie wichtig die einwandfreie Funktionsfähigkeit der Ausrüstung ist und gewährleistet dies durch Wartung, Support, Dokumentation und Zertifikate.“

Weitere Informationen über die Systeme zur Stickstofferzeugung von Atlas Copco finden Sie hier.

Weitere Informationen erhalten Sie von:

  • Jeroen Hoen
    Vizepräsident Kommunikation und Kompetenzentwicklung, Unternehmenssparte Qualitätsluft
    E-Mail: jeroen.hoen@be.atlascopco.com
    Telefon: +32 (0)3 401 94 19

Atlas Copco
ist ein weltweit führender Anbieter von industriellen Produktivitätslösungen. Das Unternehmen bietet seinen Kunden innovative Kompressoren, Vakuumlösungen, Luftaufbereitungssysteme, Bau- und Bergbaugeräte, Elektrowerkzeuge und Einbausysteme. Bei den Produkten und Dienstleistungen von Atlas Copco stehen Produktivität, ein hoher Wirkungsgrad, Sicherheit und ergonomische Gestaltung im Mittelpunkt. Das Unternehmen wurde 1873 gegründet, hat seinen Hauptsitz in Stockholm und beliefert Kunden in über 180 Ländern. Im Jahre 2013 erzielte Atlas Copco Einnahmen in Höhe von 84 Mrd. SEK (9,7 Mrd. Euro) und beschäftigte über 40.000 Mitarbeiter.

Qualitätsluft ist eine Unternehmenssparte des Geschäftsbereichs Kompressortechnik von Atlas Copco. Hier werden Trockner, Geräte zur Gastrocknung und Gaserzeugung sowie Lösungen für medizinische Luft und Biogasaufbereitung entwickelt, konstruiert, produziert und weltweit vertrieben. Die Produkte werden unter verschiedenen Markennamen für Kunden aus der Öl- und Gasindustrie, der chemischen Industrie, der industriellen Produktion, dem medizinischen Sektor, dem Mietservice und anderen Industriezweigen angeboten. Die Hauptproduktionsstätten befinden sich in China, Belgien, Italien und den USA. Der Hauptsitz hat seinen Standort in Antwerpen, Belgien.