Mit Cookies können wir unsere Serviceleistungen besser erbringen. Durch die Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Personenbezogene Daten werden nicht gespeichert. Hier erfahren Sie mehr.

Medien / Anwenderberichte / EMS-Chemie baut auf die Kompressoren und die Fachkompetenz von Atlas Copco

EMS-Chemie baut auf die Kompressoren und die Fachkompetenz von Atlas Copco

2014-04-01

Wilrijk, Belgien, April 2014. Der Schweizer Chemiekonzern EMS-Chemie, ein Marktführer im Bereich Spezialchemikalien und polymere Werkstoffe, vertraut auf Atlas Copco. Im Jahr 2012 hat Atlas Copco für einen neuen Kühlwasserkreislauf zwei ölfreie Turbo-Kompaktanlagen des Typs ZH 15000 einschließlich Trockenkühler und Pumpen an das Unternehmen geliefert. Die Einheiten liefern Druckluft für die Luftzufuhr des Werks und für die Stickstoffproduktion am Produktionsstandort Domat/Ems. Atlas Copco beriet die EMS-Chemie weiterhin im Hinblick auf eine ideale Lösung zur Optimierung der Infrastruktur des Standorts.

ZH 15000 Turbo-Kompressor

ZH 15000 Aufbau des Turbo-Kompressors bei Ems Chemie in der Schweiz


Der Hochleistungsbetrieb des Polymerspezialisten, dessen Produkte unter anderem in Bereichen wie Automobilbau und Mobiltelefonen eingesetzt werden, stellte Atlas Copco vor eine anspruchsvolle Aufgabe. Die Druckluftversorgung für die Werksluft und das Luftabscheidesystem zeigten Verbesserungsbedarf, und bei der Drucklufteinheit stand der Einbau eines neuen Kühlsystems an. Die Herausforderung bestand im Abschluss der Arbeiten, ohne die Produktion auch nur für einen Moment unterbrechen zu müssen.

Maßgeschneiderte Lösung für die Luft- und Stickstoffproduktion

Die Anforderungen am Produktionsstandort Domat/Ems sind enorm. Jedes Jahr werden 74.000.000 Nm³ Druckluft für die Versorgung des Werks und weitere 69.000.000 Nm³ für die Stickstoffproduktion benötigt. Bereits 2010 war absehbar, dass die bestehenden Systeme bald an ihre Auslastungsgrenzen stoßen und die Produktionsanforderungen nicht mehr lange erfüllen würden. Als dann einer der sechs Kompressoren ausfiel, stellten die Ingenieure der EMS-Chemie sowohl das damalige Konzept als auch den geplanten Kapazitätszuwachs in Frage. Sie prüften die Möglichkeit einer Umgestaltung des gesamten Systems. Auf ihrer Suche nach einer passenden Lösung, die ihren Bedürfnissen entsprechen und die gesamte Infrastruktur optimieren könnte, wandten sie sich an Atlas Copco. Die damalige Einheit bestand aus zwei Turbo-Kompaktanlagen und vier alten ölfreien Kolbenkompressoren zur Versorgung von zwei, auf unterschiedlichen Druckniveaus arbeitenden Druckluftnetzen (Werksdruckluft und Stickstoffproduktion). Bei den beiden Turbo-Kompressoren handelt es sich um einen ZH 10000 mit integriertem Turbo-Getriebe von Atlas Copco und ein Modell von einem Dritthersteller. Man entschied sich, diese zur Versorgungssicherung und zur Ergänzung der beiden neuen Turbo-Getriebekompressoren des Typs ZH 15000 zu erhalten.

Foto 1 Josef Wolf (Ems Chemie) René Muggli (Atlas Copco).JPG

Von links nach rechts: Josef Wolf (Ems Chemie) René Muggli (Atlas Copco)


Die beiden Kompressoren liefern die Luft für das Werk und auch die Druckluft für die Stickstoffproduktion mit unterschiedlichen Druckniveaus in einer optimalen und effizienten Breite. Darüber hinaus wurde das Druckluftnetz für das Werk durch einen zusätzlichen Adsorbtionstrockner erweitert, um den wachsenden Druckluftbedarf zu decken. Die Ingenieure hatten die Aufgabe, die Umstellung ohne Produktionsstillstand durchzuführen, was ihnen dank einer minutiösen Planung und präzisen Ausführung auch gelang. Der erste Schritt bestand darin, einen neuen, geschlossenen Kühlwasserkreislauf mit einer Trockenkühlleistung von 3 MW zu installieren und im Anschluss das neue Rohrleitungssystem in der zentralen Drucklufteinheit zu verlegen. Die neue Drucklufteinheit wurde entlang der alten Kompressoren aufgebaut.

„Wir haben ein komplett neues System vorbereitet und dann die Einheit, eine Maschine nach der anderen, umgeschaltet. So konnten wir sichergehen, dass die Produktion rund um die Uhr und unterbrechungsfrei weiterläuft“, erklärte Josef Wolf, der Projektmanager bei EMS-Chemie. „Mit Atlas Copco an unserer Seite hatten wir einen ausgezeichneten Partner, der jederzeit eine Lösung parat hatte, wenn wir mit Problemen zu kämpfen hatten.“

Energiesparen im Brennpunkt

Mit der zentralen Drucklufteinheit neuester Bauart kann die EMS-Chemie Stromeinsparungen von 10 % realisieren. Das neue Kühlwassersystem reduziert den Wasserverbrauch um bis zu 75 %. „Der Energiebedarf gehörte zu unseren vorrangigsten Anliegen, und auch hier sind wir mehr als zufrieden,“ erklärte Martin Schlumpf, Energiemanager bei EMS-Chemie, zusammenfassend. „Der ZH 15000 von Atlas Copco erzeugt eine geringere Abwärme und verbraucht weniger Energie bei gleicher Leistung. Die Energieeffizienz ist einfach höher, und genau das brauchen wir!“

Weitere Informationen erhalten Sie von:

Atlas Copco ist ein international führender Anbieter von nachhaltigen Produktivitätslösungen. Das Unternehmen bietet Kunden innovative Kompressoren, Vakuumlösungen und Luftaufbereitungssysteme, Bau- und Bergbauausrüstungen, Industriewerkzeuge sowie Montagesysteme. Atlas Copco entwickelt Produkte und Dienstleistungen mit dem Fokus auf Produktivität, Energieeffizienz, Sicherheit und Ergonomie. Das Unternehmen wurde 1873 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Stockholm, Schweden. Es ist weltweit in über 180 Ländern vertreten. 2013 erzielte Atlas Copco Einnahmen von 84 Mrd. SEK (9,7 Mrd. EUR) und beschäftigte mehr als 40.000 Mitarbeiter.

Der Geschäftsbereich Kompressortechnik von Atlas Copco liefert Industriekompressoren, Vakuumlösungen, Gas- und Prozesskompressoren, Expander, Luft- und Gasaufbereitungsanlagen sowie Luftmanagementsysteme. Er verfügt über ein globales Servicenetz und sorgt für Innovationen im Bereich der nachhaltigen Produktivität für Kunden aus der Fertigung, der Öl- und Gas- sowie der Prozessindustrie. Die Hauptstandorte für Produktentwicklung und Fertigung befinden sich in Belgien, Deutschland, den USA, China und Indien.