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Erfahrungsbericht Marco Grindt

Auszubildender Mechatroniker bei Atlas Copco Kompressoren und Drucklufttechnik GmbH

Atlas Copco Germany - Marco Girndt
Mein Name ist Marco Girndt, ich bin 22 Jahre alt und gehöre seit August 2013 als Auszubildender zum Mechatroniker zur Atlas Copco Kompressoren und Drucklufttechnik GmbH.

Mechatronik bedeutet die Vereinigung der Teilbereiche Mechanik, Elektronik und Informatik in einer Ausbildung. Diese Verschmelzung von eigentlich 3 separaten Hauptbereichen macht die Ausbildung zwar komplex, aber auch sehr vielseitig und bereitet dadurch sehr gut auf den späteren Alltag als Servicetechniker in unserem Unternehmen vor.

Von Atlas Copco kannte ich vor dem Beginn meiner Ausbildung nur die mobilen Kompressoren und Generatoren, die man deutschlandweit auf den Straßen und Baustellen sehen kann. Als ich mich im Zuge meiner Bewerbung näher mit dem Unternehmen beschäftigte, fand ich heraus, dass es sich um ein internationales Unternehmen mit den verschiedensten Produkten handelt.

Im ersten Ausbildungsjahr werden zunächst grundlegende mechanische Fertigkeiten trainiert - dazu wird mit der Atlas Copco Construction Tools GmbH an der Helenenstraße in Essen zusammengearbeitet. Hier arbeitet man im hauseigenen Ausbildungsbereich an mechanischen Aufgabenstellungen. Gleichzeitig bekommt man durch die Nähe dieses Bereiches an der dortigen Fertigung einen interessanten Einblick in industrielle Produktionsabläufe. Der elektrische Teil der Ausbildung wird im Großteil sowohl theoretisch als auch mit vielen praktischen Übungen in überbetrieblichen Lehrgängen beim TÜV Nord Bildung in Essen nahe gebracht. Aber auch in der Werkstatt hat man durch "on the job" - Trainings die Möglichkeit, erste Erfahrungen in dem Berufsbild zu machen.

Diese Kenntnisse werden dann schon ab dem zweiten Ausbildungsjahr wichtig, da wir von da an unsere Servicetechniker bei Einsätzen bei den unterschiedlichsten Kunden unterstützen. Diese Einsätze machen mir an der Ausbildung am meisten Spaß, da man einerseits oftmals einen einmaligen Einblick hinter die Kulissen der verschiedenen Kunden bekommt und man andererseits viel über unsere Maschinen lernt und verschiedene Herangehensweisen und Problemlösungen mitbekommt. Außerdem kann man sich aktiv bei der Störungssuche an den Maschinen beteiligen und verinnerlicht dabei vor allem die Funktionsprinzipien der Maschinen. Spätestens hier sind dann auch alle Bereiche der Mechatronik angesprochen, z.B werden bei allgemeinen Wartungen oder Reparaturen oft mechanische Kenntnisse und Fähigkeiten benötigt. Aber auch elektrisches und informatisches Know – How wird gebraucht, wenn es z.B. um die Umprogrammierung der Steuerung unserer Maschinen oder Sensorprobleme geht.

Zu den Außendiensteinsätzen kommen dann noch unterschiedliche Projekte, die in der Werkstatt stattfinden. In den letzten Jahren haben wir z.B. als Teil einer internen Kältetechnik – Schulung ein Gestell mit einem Schneestern aus Kupferrohren gebaut, der als Teil eines Kältekreislaufes bei laufender Anlage nach ein paar Minuten komplett vereisen kann. Dieses Gestell wird heute u.a. als Anschauungsobjekt für Schulungen genutzt.

Während der Ausbildung unterstützt Atlas Copco die Auszubildenden durch intensive prüfungsvorbereitende Kurse und Schulungen, damit man die Prüfungen erfolgreich bewältigen kann.

Nach der Ausbildung hat man dann die Chance, sich im Unternehmen für eine Stelle in unseren Servicegebieten in ganz Deutschland zu bewerben und dort nach einer Einarbeitungszeit bereits selbständig als Servicetechniker tätig zu sein.

Wer also Interesse an einer sowohl technisch als auch persönlich anspruchsvollen, vielseitigen und gleichzeitig verantwortungsvollen Tätigkeit hat, ist mit einer Ausbildung als Mechatroniker bei Atlas Copco genau richtig.