Mit Cookies können wir unsere Serviceleistungen besser erbringen. Durch die Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Personenbezogene Daten werden nicht gespeichert. Hier erfahren Sie mehr.

In Deutschland / Service / Industriekomp. / Drucklufttechnik / Entscheidung für übergeordnete Steuerung

Entscheidung für übergeordnete Steuerung

2007-01-12

ger_Schoerdel_steuerung
Die Entscheidung für die übergeordnete Steuerung bedeutete für Schoedel keine großen Investitionen, denn sie ist Bestandteil der Dienstleistung AIROptimizer, die wiederum als Option zu einem Wartungsvertrags gebucht wird. Hardware und Software werden nicht gekauft, sondern geleast und immer auf dem neusten Stand gehalten, ein Vorteil, den Instandhaltungsleiter Köhler durchaus zu schätzen weiß: „Wir müssen uns selber weder um Störungen noch um Updates kümmern. Das senkt die Kosten, ganz zu schweigen von dem Zeitaufwand, den wir sparen." Die einfache Rechnung lautet: 12 000 Euro weniger Stromkosten (siehe oben) abzüglich knapp 3 000 Euro jährlich für AIROptimizer, bleiben unter dem Strich gut 9 000 Euro pro Jahr an Einsparungen. Das heißt, der Webereibetrieb verbraucht jährlich gut 1,3 Millionen Kubikmeter Druckluft weniger, eine Menge, die mehr als 400 000 kWh entspricht bzw. die CO2-Emissionen um über 236 Tonnen pro Jahr mindert. 

Den AIROptimizer-Vertrag hat Schoedel im Frühjahr 2005 abgeschlossen, kurz nachdem der AIRScan durchgeführt worden war. Er hat eine Laufzeit von fünf Jahren, mit Option auf Verlängerung. „Der Netzdruck konnte sogar weiter als geplant abgesenkt werden und lässt sich jetzt in 0,1 bar-Schritten auf unterschiedliche Auslastungen der Weberei einstellen", freut sich Karl-Heinz Köhler. Heute fährt man mit 7,2 bar, früher waren es 7,8 bar. Hinzu kommt noch eine Wochenendabsenkung um 2 bar von Samstagnacht bis Sonntagnacht, wenn die Webstühle ruhen. 

Zum Leistungsumfang von AIROptimizer gehört eine regelmäßige Wiederholung des AIRScan-Systemaudits, um den Zustand des Druckluftsystems zu überprüfen und die eingeleiteten Maßnahmen zu bestätigen. Deshalb wurden an wichtigen Stellen des Luftnetzes Messpunkte installiert, an denen sich Messgeräte schnell und einfach anschließen lassen. „Für uns ist wichtig, dass AIRScan im laufenden Betrieb durchgeführt wurde", betont der Instandhaltungsleiter. „Schon fünf Minuten Stillstand des Druckluftsystems wären für uns eine Katastrophe." 

Ein Schritt zu noch mehr Betriebssicherheit wäre die Atlas Copco Dienstleistung „AIRConnect", das ist die Fernüberwachung des Druckluftsystems rund um die Uhr via Internet. Die Vorausetzungen dafür bringt die in Münchberg installierte übergeordnete Steuerung bereits mit. Das macht sie zukunftssicher, auch wenn Fernüberwachung für Schoedel „momentan noch kein Thema" sei, so Köhler. „Die Zusammenarbeit mit Atlas Copco klappt sehr gut", resümiert der Instandhaltungsleiter, „AIRScan und AIROptimizer kann ich anderen Betrieben nur empfehlen."