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Klavierbau bedeutet Handarbeit

2006-12-11

Klavierbau bedeutet immer noch viel Handarbeit
Obwohl Klavierbau noch immer viel Handarbeit bedeutet, kommt bei Bechstein selbstverständlich auch computergestützte Technik zum Einsatz. Fünf CNC-Maschinen bohren, schneiden, fräsen, schleifen und polieren Bauteile vollautomatisch. „Diese Maschinen laufen zweischichtig und verlangen Druckluft mit einem Mindestdruck von 8 bar", sagt Produktionsleiter Schallausky, „sonst steigen sie aus". Vor allem ihretwegen war die Druckluftversorgung – sie stammte noch aus DDR-Zeiten und war dringend erneuerungsbedürftig – im Sommer 2001 total revidiert worden. „Wir hatten fünf ganz alte Kolbenkompressoren, die manuell geschaltet wurden. Die waren unwahrscheinlich laut. Trotzdem mussten wir alle Türen auflassen, weil sie so viel Hitze entwickelten", klagt Schallausky, der schon seit 1968 im Werk ist. Dieses war damals Teil des „VEB Deutsche Piano Union" und fertigte Pianos der sächsischen Traditionsmarke Zimmermann. 1992 übernahm Bechstein die Firma von der Treuhand, verdoppelte die Belegschaft und baute Seifhennersdorf zu „einem der modernsten Pianofortewerke Europas" aus. Es ist mittlerweile die einzige Bechstein-Fertigungsstätte in Deutschland. Heute bauen dort knapp 200 Mitarbeiter Klaviere und Flügel der Marken C. Bechstein („Eliteinstrumente" für bis zu 94 500 Euro), Bechstein Academy und Zimmermann „made by C. Bechstein".