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Wasser für die Welt

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Atlas-Copco-Mitarbeiter gründen Water for All Deutschland e.V.

Seit fast 25 Jahren unterstützt der in 160 Ländern vertretene Atlas-Copco-Konzern die von Mitarbeitern ins Leben gerufene „Water-for-All“-Initiative. Jetzt wurde in Deutschland ein eigener Verein gegründet.

„Wir wollen auch von Deutschland aus mithelfen, die Wasserversorgung in bedürftigen Regionen der Welt zu verbessern“, formuliert Ulrike Bartsch, Vorsitzende von Water for All Deutschland e. V., das hehre Ziel des im November gegründeten Vereins. „Denn 65 Prozent der Weltbevölkerung haben nicht genug Wasser, 1,2 Milliarden Menschen steht keine Versorgung mit sauberem Trinkwasser zur Verfügung.“ Einflüsse wie Bevölkerungswachstum, Kriege oder der Klimawandel dürften die Ressource Wasser zukünftig weiter verknappen.

Die Initiative „Water for All“ (Wasser für alle) will dagegen angehen. Sie wurde bereits 1984 von Mitarbeitern des Atlas-Copco-Konzerns in Schweden ins Leben gerufen. Damals wurde der Wiederaufbau nach einem Zusammenbruch der Trinkwasserversorgung in Peru unterstützt. Nach dieser ersten Aktion folgten weitere Projekte zur Verbesserung der Wasserversorgung in verschiedenen Regionen der Welt. Innerhalb des Konzerns, der heute in 160 Ländern tätig ist, schlossen sich bislang Belgien, Großbritannien, Italien, China und nun Deutschland mit eigenen Organisationen an. In neun weiteren Ländern laufen aktuell Vorbereitungen zur Vereinsgründung.

Die Atlas-Copco-Gruppe verdoppelt in Deutschland alle von Mitarbeitern geleisteten Spenden für den Verein. „Auf diese Weise können wir noch viel schneller etwas erreichen“, freut sich Bartsch. Außerdem sponsern die verschiedenen Tochtergesellschaften die Projekte durch Sonder­aktionen.

Geld für einen Brunnen in Kenia

Die Vereinsmitglieder von Water for All haben sich hohe Ziele gesetzt: Noch in diesem Jahr soll das Geld für einen Brunnen für das aktuell gesponserte Projekt in Kenia zusammenkommen. „Und im nächsten Jahr wollen wir die 50.000-Euro-Grenze sprengen“, hofft Ulrike Bartsch. Derzeit wird unter anderem ein Charity-Lauf vorbereitet und daran gearbeitet, auch Händler und Geschäftspartner in die Projekte einzubeziehen. Mitgliedschaft und Spenden sind jedoch nicht auf Atlas-Copco-Mitarbeiter beschränkt, sondern stehen allen interessierten Privatpersonen und Unternehmen offen.

„Für uns gehört dieses Engagement zu unserer gesellschaftlichen Verantwortung“, sagt Ulrich Schoene, Geschäftsführer der Atlas Copco Holding GmbH in Essen und Schirmherr des Vereins. Derartiges und ähnliches Engagement des Konzerns wurde inzwischen mehrfach von unabhängiger Seite gewürdigt: Das Weltwirtschaftsforum (WEF) zeichnete den schwedischen Maschinenbaukonzern 2008 bereits zum dritten Mal als eines der 100 am nachhaltigsten wirtschaftenden Unternehmen der Welt aus.

Weitere Informationen unter www.water4all.org.

Atlas Copco ist ein weltweit tätiger, 1873 gegründeter Maschinenbaukonzern mit Hauptsitz in Stockholm. 2007 erwirtschafteten die drei Konzernbereiche Industrietechnik, Kompressortechnik, Bau- und Bergbautechnik mit 32947 Mitarbeitern rund 63,4 Mrd. schwedische Kronen (6,7 Milliarden Euro). Die Gruppe produziert und vermarktet Kompressoren und Generatoren, Bau- und Bergbauausrüstungen, Industriewerkzeuge, Montagesysteme sowie passende Dienstleistungen.
 
In Deutschland ist der Konzern seit 1952 vertreten. 2007 waren unter dem Dach der deutschen Holding zwölf Gesellschaften vereint, darunter vier produzierende Werke, sieben Vertriebsgesellschaften und ein Engineeringzentrum für Schraubsysteme. Die über 1900 Beschäftigten erzielten einen Umsatz von 735 Millionen Euro.


Bild 1: Alle Gründungsmitglieder des Vereins Water for All Deutschland e. V. sind Mitarbeiter des Atlas-Copco-Konzerns in Essen. Von links: Markus Fischer, stellvertretender Vorsitzender; Michael Peters, Kassenwart; Ulrich Schoene, Geschäftsführer der Holding; Dorothée Pichler, Pressesprecherin; Ulrike Bartsch, Vorsitzende.