Volle Punktezahl in Svappavaara für die FlexiROC T45

13. August 2013

Der Eisenerzriese LKAB hat die neue Oberflächenbohranlage FlexiROC T45 in seiner offenen Grube in Svappavaara im Norden Schwedens getestet. Die Ergebnisse waren so dramatisch wie die Landschaft.

Die neue Bohranlage FlexiROC T45 von Atlas Copco, die in diesem Jahr auf der Bauma in Deutschland vorgestellt wurde, ist wesentlich weniger „durstig“ und insgesamt effizienter als ihr Vorgänger, die ROC F9. Das ist das Fazit der Tagebaugrube Svappavaara im Norden Schwedens, die sich im Besitz von LKAB, einem der weltweit größten Bergbauunternehmen, befindet und von diesem betrieben wird.

Während des Tests hat die Bohranlage mit einem COP 2560 Gesteinsbohrhammer 500 Schlagstunden, 200 Hammerstunden und insgesamt 12.500 Bohrmeter absolviert. Sie wurde benutzt, um 89-mm-Bohrungen mit einer durchschnittlichen Tiefe von 15 m zu realisieren, vor allem in eisenreichem Gestein.

Atlas Copco-Servicetechniker Patrik Lindqvist sagt: „Der größte Vorteil der FlexiROC T45 ist zweifellos der Kraftstoffverbrauch. Dank Tier 4-Motor und Abgasreinigungssystem benötigte sie 20,5 Liter Diesel/Stunde im Vergleich zu 35 Litern bei der ROC F9. Das ist eine große Reduzierung der operativen Kosten sowie der CO2-Emissionen.“

Druckluft auf Nachfrage

Lindqvist erklärt, dass die FlexiROC T45 nach Bedarf arbeitet. „Der Fahrer sagt der Anlage, wie viel Luft der Kompressor braucht, und bekommt genau diese Menge. Zuvor wurde immer eine vollständige Ladung Druckluft geliefert, was bedeutete, dass eine Menge Diesel verbraucht wurde, da eine höhere Drehzahl erforderlich war. Das war bei der Hydraulik genauso. Bei der neuen Anlage bekommen Sie einfach die Menge Druck, die Sie verlangen. Es wird nichts verschwendet, und Sie sparen Kraftstoff.“ Lesen Sie die ganze Geschichte online in Bergbau und Bauwesen.

Steinbruch 2013