Zeit für Entwicklung

Mehr Mechanisierung mit dem PowerROC D45 von Atlas Copco

Da die Arbeitskosten weiter steigen und die Sicherheitsvorschriften immer anspruchsvoller werden, setzen Bergbauunternehmen verstärkt auf die Mechanisierung.

Die Shandong Xuwang Mining Co., LTD. mit Sitz im chinesischen Zibo Shandong, die sich auf Produktion und Vertrieb von Aggregat und Kies konzentriert, ist ein typisches Beispiel. Die alte Bohrerflotte des Unternehmens bestand aus einfachen Bohrern, die später zu halbhydraulischen Anlagen umgerüstet wurden. Als sich das Unternehmen zur Zusammenarbeit mit dem Bohrunternehmen Shandong Yichang Ressource Recycling and Utilizing Development Co., LTD. entschied, kamen zwei Atlas Copco PowerROC D45 dazu. Dieser Entscheidung ging eine Analyse des Status des Steinbruchs und der Betriebskosten voraus. Der Steinbruch Zibo Shangdong hat eine komplexe geologische Struktur aus extrem zerklüftetem Fels mit Härten von weich bis mittelhart. Aufgrund dieser Faktoren wurde der DTH-Oberflächenbohrer PowerROC D45 als am besten für die Anwendungen geeignete Option angesehen.

Seit der Inbetriebnahme im Juli 2015 haben die zwei PowerROC D45 die in sie gesetzten Erwartungen mehr als erfüllt. Im Vergleich zur früheren, halbhydraulischen Ausrüstung des Steinbruchs liefern sie hervorragende Ergebnisse in Sachen Zuverlässigkeit, Produktivität und Wirtschaftlichkeit. Bei Bohrungen mit einem Durchmesser von 115 mm erzielen die Geräte eine durchschnittliche Penetrationsrate von 28 m/h, während der Kraftstoffverbrauch bei ca. 32 l/h liegt. „Wir nutzen all die alten Geräte, wie Rahmenbohrer und halbhydraulische Bohranlagen, und jetzt die PowerROC D45“, sagt Guangxu Xu, Site Manager bei Xuwang. „Früher waren vier Arbeiter für einen Rahmenbohrer und zwei für die halbhydraulischen Anlagen erforderlich. Mit der PowerROC D45 wird pro Anlage nur ein Bediener benötigt, was unsere Lohnkosten erheblich reduziert hat. Weniger Bediener bedeuten auch weniger Sicherheitsrisiken, vor allem wenn man bedenkt, dass sich die Personensicherheit in der Branche zu einer kritischen Norm entwickelt.“ Die PowerROC D45 sind rund um die Uhr im Einsatz (3 Schichten pro Tag, 8 Stunden pro Schicht), unterbrochen wird nur für Planwartungen. Dies stellt hohe Anforderungen an die Verfügbarkeit der Geräte. „Die Maschinen haben je ca. 1.000 Motorstunden absolviert, und wir hatten bisher noch keine kritischen Probleme“, so Zhang Yuxi, Projektleiter für Yichang. „Wenn Probleme auftreten, von denen wir denken, dass sie sich auf die Produktion auswirken könnten, genügt ein Anruf, um Hilfe anzufordern.“ Zhang sagt, dass er besonders die niedrige Ausfallrate der PowerROC 45 sowie ihre Vielseitigkeit schätzt. „Weiter kann viel Zeit gespart werden, da die Maschinen leicht von Ort zu Ort verfahren werden können. Zudem müssen wir uns nicht mehr manuell um die Stangen kümmern. Insgesamt haben diese Faktoren Effizienz und Sicherheit deutlich verbessert.“ Zur alten Flotte, die in den Hintergrund gedrängt wurde, sagt er: „Wie Sie sehen, waren die alten Bohrer seit der Ankunft der zwei PowerROC D45 fast nicht mehr im Einsatz.“ Dann weist Guangxu Xu darauf hin, dass der Umweltschutz in der Bergbaubranche aktuell ein wichtiges Thema mit Vorrang ist. „Die alten Bohrverfahren verschmutzten die Luft sehr, jetzt erleben wir, dass die Staubbildung wirkungsvoll unterdrückt wird“, sagt er. „Das ist nicht nur für die Umwelt, sondern auch für unsere Arbeiter wichtig. Sie sitzen in den Kabinen und bedienen die Hebel und Knöpfe für Stangenwechsel, Bohren und Ausrichten, ohne Staub einzuatmen. Glückliche und gesunde Bediener sind unser größtes Kapital!“

über Tage-Bohrgeräte Steinbruch Erfolgsgeschichte