Der Kraftstoffkosten-Killer von Queensland

Der Bergbau-Vertragspartner DDQ aus Queensland, Australien, hat die Kosten drastisch gesenkt, seitdem er seiner Flotte einen neuen Drehbohrer vom Typ Atlas Copco Pit Viper 235 hinzugefügt hat. Das Geheimnis liegt in der Kupplung.

Nigel De Veth, Inhaber von DDQ, freut sich über Einsparungen beim Kraftstoff und andere Vorteile der Pit Viper 235.

Über 75.000 Dollar in drei Monaten. 1.000 Liter pro 24 Stunden. Eine halbe Million Dollar pro Jahr ... Das sind die Kraftstoffeinsparungen, die der australische Bergbau-Vertragspartner Deveth Drilling Queensland (DDQ) erreicht hat, seitdem er ein neues Bohrgerät zu seiner Flotte hinzugefügt hat. DDQ profitiert von der hervorragenden Wirtschaftlichkeit von Atlas Copcos Drehbohrer Pit Viper 235 – und gibt diese Einsparungen an seinen Kunden, die New Hope Corporation und deren New Acland-Kohlenmine, weiter. Nigel De Veth, Gründer und Inhaber von DDQ, sagt: „In den ersten drei Monaten allein haben wir der Mine 75.000 (AUD) in Sachen Kraftstoff gespart, und das war während einer Probezeit, bei der die Maschine an die Arbeit angepasst wurde. Die möglichen Einsparungen betragen mehr als 1.000 Liter pro 24 Stunden, wir reden also über etwa eine halbe Million US-Dollar pro Jahr.“ Der niedrige Verbrauch war ein wichtiger Faktor bei der Entscheidung des Unternehmens für den Kauf der PV-235. De Veth fügt hinzu: „Wir erreichen jetzt schon 50 bis 55 Liter/Stunde mit diesem Bohrer, was hauptsächlich auf die Nasskupplung des Kompressors zurückzuführen ist.“

Wirtschaftlichkeit auf Knopfdruck

Die hydraulisch betätigte, automatische Kupplung (zum Patent angemeldet) ist ein herausragendes Merkmal dieses hydraulischen Bohrers mit Oberantrieb, der für eine Vielzahl an Dreh- und DTH-Bohrungen konfiguriert werden kann. „Mit der PV-235 erhalten Sie nur Druckluft, wenn Sie diese wollen. Wenn Sie für das Bohren Druckluft brauchen, drücken Sie den Knopf, die Kupplung greift, und der Kompressor läuft an. So arbeitet der Kompressor nur, wenn Sie es wollen“, erklärt de Veth. Er fährt fort: „Atlas Copco hat alle Stangen- und Druckluftschmierer durch elektrische Pumpen ersetzt, also brauchen sie keine Druckluft mehr. An der Maschine ist nur noch der Bohrer auf Druckluft angewiesen.“ DDQ war ungefähr vier Jahre in der New Acland-Kohlenmine aktiv und führte die PV-235 dort im Februar 2012 ein. Gebohrt wurden in erster Linie 229-mm-Sprenglöcher bis zu einer Tiefe von 50 m. „Das Beste, was wir bisher gebohrt haben, war etwa 1.200 m in 10 Stunden, und ich denke, da kommt noch mehr“, so De Veth. „Die Jungs haben sich gerade erst eingewöhnt, und es passiert schon sehr viel. Wir dürften mit dieser Maschine 10 m mehr pro Stunde schaffen“.

Zentral für den effizienten Betrieb des Kompressors und der anderen Funktionen des High-Tech-Bohrers ist Atlas Copcos Rig Control System (RCS). Dieses System erleichtert auch die drahtlose Fernsteuerung der Einrichtungs-, Auto-Nivellierungs-, Auto-Bohr-, Berichterstellung- und GPS-Navigationsfunktionen. Zu den weiteren Optionen, die De Veth Vertrauen in die Pit Viper gaben, zählte die Single-Pass-Bohrung. „Die Option, sauber ein einziges 12,2-m-Loch mit der Hauptstange zu bohren, ist wegen der Zwischenschüsse für uns sehr vorteilhaft“, sagt er. „Das neue Breakout-System der Maschine ist unglaublich – es ist besser als alles, was wir bisher gesehen haben. Die Bohrmaschine lässt sich viel schneller und einfacher nutzen.“ Aber es gibt noch einen weiteren wichtigen Vorteil, sagt De Veth. „Die Bediener werden nicht müde. Alles ist einfach und leicht vom Sitz aus zugänglich, man ist nach der Bohrung frisch und munter. Und das ist eine tolle Sache für die Nachtschicht.“ Neben der PV-235 besteht die Flotte aus zwei DM25, einer DML-HP und zwei größeren PV-275, die 2013 geliefert wurden. Atlas Copco hat mehr als ein Dutzend Pit Viper an Kunden in Queensland geliefert, alle mit dem EDV-RCS-System ausgestattet.