Automation möglich machen

Das automatisierte Bohren im Tagebau ist Realität geworden. Es ist erfolgreich und wird rund um die Welt genutzt. Kohle-, Kupfer-, Eisen- und Goldminen in wichtigen Bergbauländern wie Australien, Südafrika, Kanada, den USA und Chile erreichen Ziele, die zuvor als unerreichbar galten. Die Automation dem Pit Viper-Bohrer ermöglicht es Betreibern, mehr Ziele sicherer zu erreichen. Funktionen zur Bedienhilfe wie Auto Level, AutoDrill, Auto Rod Changer und die Fernsteuerung mehrerer Bohrer sind nur einige der Eigenschaften, die eine konsistente und nachhaltige Produktivität Schicht auf Schicht ermöglichen. Wir beleuchten hier den Mehrwert, den die Pi Viper-Automation dem Bergbau auf der ganzen Welt bietet.

Seit Atlas Copco 1998 das elektronischen Rig Control System (RCS) eingeführt hat, sind stetig innovative Funktionen auf der Grundlage des RCS gefolgt, eine nach der anderen. Die Automation der Steuerung verschiedener Bohrerfunktionen ersetzt menschliche Erfahrung und zahlreiche Eingaben über Schalter und Joysticks durch computerisierte Eingaben auf Basis von Sensoren und Software. Der eindeutigste Gewinn aus der Automation ist, dass das Steuersystem nie von den eingerichteten Vorgängen abweicht. Während die Leistung selbst des besten Bedieners von einer Wiederholung zur nächsten durch Müdigkeit, Ablenkung oder einfache Fehler leicht variiert, führt RCS jede Wiederholung mit zuverlässiger Präzision durch. Ein Meisterbohrer mag bei einer einzigen Wiederholung schneller sein, aber bei den meisten Aufgaben ist das automatisierte System am Ende einer Schicht schneller. Das bedeutet auch, dass automatisierte Betriebsleistungen Schicht auf Schicht erreicht werden, egal, welche menschliche Arbeitskraft den automatischen Betrieb überwacht. 15 Jahre und vier RCS-Generationen später sind für alle Pit Viper-Bohrer von Atlas Copco Automationspakete verfügbar. Atlas Copcos Suite Office-basierten Softwaretools, darunter Surface Manager, ergänzen die Automationspakete um benutzerfreundliche Berichtsschnittstellen. Surface Manager zeigt Pit Viper-Daten in einem sinnvollen Layout an, das Bohrernutzung, Produktionsstatistiken und Verschleißteile darstellt und geplante mit tatsächlichen Ergebnissen vergleicht. Über Diagramme und Grafiken unterstützen solche aktiven Managementtools Bohrschulungen und die Entscheidungsfindung für alle Beteiligten.

Verstärkte Automation bedeutet eine höhere Ausnutzung Ihrer Ausrüstung

Paulyn Espindola, Produktmanager bei Atlas Copco Drilling Solutions in Chile, sagt, dass einer seiner Kupferminenkunden die Bohrerauslastung steigert, indem er den Einsatzbereich erweitert. Atlas Copcos Dieselbohrer Pit Viper 351 stieß im April zu einer Flotte aus fünf PV-351-Bohrern hinzu und ist der erste ferngesteuerte Bohrer im Tagebau in Chile. Die vollständige drahtlose Steuerung des Bohrers ermöglicht es dem Bediener, von seinem Sitz aus an einem beliebigen, entfernten Ort zu bohren. Laut Espindola stand die Kupfermine vor einer einzigartigen Herausforderung, die nur durch Automation überwunden werden konnte. Das Pit Viper-Automationspaket erlaubte es der Mine, genau die Eigenschaften und Aktualisierungspakete zu wählen, die den betrieblichen Anforderungen entsprachen.


Automation für begrenzte Ressourcen

Fernbetriebszentrum

Dustin Penn, Business Line Manager bei Atlas Copco Drilling Solutions in Australien, versorgt mehrere Eisenerzminen mit RCS-basierten PV-271-Sprenglochbohren. Einige wechselten von Auto Level und AutoDrill zu fortgeschrittenen Systemen, um operative und strategische Ziele zu erreichen. „Das Problem in Australien“, so Penn, „ist das begrenzt verfügbare Personal und der außerordentliche Aufwand in Sachen Mitarbeiterlogistik für unsere Kunden – von Unterkunft und Verpflegung bis hin zum Transport. Sie müssen zu und von der Mine 2 Stunden fliegen.“ Ziel dieser australischen Minen ist ein Ausbau ihrer Fähigkeiten durch die Erweiterung der vorhandenen Bohrerflotte, was Automation bedeutet. Penn sagt: „Dank Automation kann der Bediener eine ganze Bohrerflotte verwalten, statt nur eine Maschine zu bedienen. Die Automation wird nicht nur die Produktionskosten senken, sondern auch die Wartung optimieren. Dienstleistungen wie Wasser- und Treibstoffbetankung und visuelle Inspektion werden zeitgleich und effizienter durchführbar sein. In Kombination mit den reduzierten Ausfallzeiten bei Schichtwechsel fördert die Automation die Auslastung der Pit Vipers merklich. Penn betont, dass die Umstellung auf die Automation das gemeinsame Engagement aller Managementgruppen einer Mine erfordert, von der Unternehmensleitung über die IT- und Personal- bis hin zu den Bohr-, Planungs- und Sprengabteilungen. Dann muss die Mine sich noch mit dem Lieferanten absprechen. Penns Kunden haben zur Übernahme der Automation in den Minenbetrieb funktionsübergreifende Teams zur Arbeit mit Atlas Copco eingerichtet.

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